Sexuelle Dysfunktionen

Viele Erkrankungen welche wir jeden Tag in der Praxis behandeln zeigen sich begleitend in sexuellen Dysfunktionen und führe zu einem sehr großen Leidensdruck auf Seiten der Patienten. Diese Symptome des Patienten werden oft in der Therapie völlig ausgeklammert und weder vom Patienten noch durch den Therapeuten erwähnt.

 

Schlaganfall mit Hemiplegie, Querschnittslähmung und neurologische Pathologien sind die Erkrankungen welche am ehesten mit sexuellen Dysfunktionen in Zusammenhang gebracht werden.

Aber auch Krebserkrankungen, chronische Erkrankungen der Wirbelsäulen, Geburtsverletzungen, hormonelle Störungen und die Einnahme von beta-Blockern führt zu nicht unerheblichen Symptomkomplexen.

 

In dieser Weiterbildung lernen Sie die Anatomie, Physiologie, Biomechanik und Pathologie des männlichen und weiblichen Beckens und der Sexualorgane. Der Einfluss des hormonellen Systems ist genauso Inhalt wie psychische Komponenten.

Ziel der Weiterbildung ist es ein ganzheitliches Verständnis sexueller Dysfunktionen zu erlangen und chronisch erkrankten Patienten mit Ratschlägen zur Seite stehen zu können. Für den Bereich der strukturell bedingten Dysfunktionen (muskuläre Schwäche, Narben nach OP und Bestrahlung, ...) lernen Sie Behandlungsstrategien aus der Physiotherapie und Osteopathie.

 

Datum: ab 2021

Referent: Florian Hockenholz